Montag 29. Mai 2017

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

Memento: Dr. Fritz Wolfram


Unser ehemaliger Generalsekretär Dr. Fritz Wolfram hat am 23.8.2015 seinen Lebensweg vollendet. „Immer war Dr. Fritz Wolfram für die Katholischen Männerbewegung in den 70er Jahren da, seine Arbeit und seine Kompetenz haben die KMB zehn Jahre lang geprägt“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ. Dr. Fritz Wolfram war Generalsekretär der KMBÖ von 1972 bis 1982. Unser aufrichtiges Beileid der Familie Wolfram. Ruhe in Frieden.

 

Katholische Aktion trauert um Fritz Wolfram

 

Er gestaltete über Jahrzehnte das Wirken katholischer Laienorganisationen und das kirchliche Leben in Österreich nach dem Konzil prägend mit

 

Die Katholische Aktion Österreich trauert um Fritz Wolfram. Der Wiener Philosoph und Judaist hat nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil das Engagement der katholischen Laien und kirchliche Bildungsinitiativen prägend mitgestaltet. Wolfram starb, wie am Dienstag bekannt wurde, am 23. August nach kurzer schwerer Krankheit im 75. Lebensjahr in Wien. „Fritz Wolfram hat die Aufbruchszeit nach dem II. Vaticanum, aber auch die Krisenjahre in Österreichs Kirche in den 1990er Jahren hautnah miterlebt und als haupt- und ehrenamtlich engagierter Laie auch miterlitten. Tief im Glauben verankert und intellektuell fundiert durch seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Fragen von Religion und Kirchen unter den Bedingungen der Moderne hat er sich dennoch nie entmutigen lassen und sich große Verdienste um das Laienapostolat erworben“, würdigte KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer das Wirken Wolframs.

 

Geboren am 1. Dezember 1940 in Wien, wuchs Friedrich Wolfram im südlichen Niederösterreich auf. Nach der Matura am Benediktinergymnasium Seitenstetten im Jahr 1959 studierte er Wien Klassische Philologie, Judaistik und Philosophie. Nach seiner Dissertation war er von 1972 bis 1982 Generalsekretär der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), der Katholischen Männerbewegung Österreichs und des Katholischen Laienrates. In dieser Zeit gestaltete er den Österreichischen Synodalen Vorgang und den Katholikentag 1974 mit, ebenso die ORF-Studienprogramme “Wozu glauben?” (1974), “Wem glauben?” (1977) und “Warum Christen glauben?” (1979). Zudem engagierte er sich in der Aktion Leben, in Menschenrechtsfragen sowie in der damaligen Familienrechtsreform.

 

Ab 1982 bis 2004 wirkte er als Sekretär und Bildungsverantwortlicher des Katholischen Akademikerverbandes der Erzdiözese Wien. Darüber hinaus war er ab 1985 als Universitätslektor am Institut für Philosophie der Universität Wien tätig. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmete er sich vor allem religionsphilosophischen Fragen, u.a. den Themen Fundamentalismus und Religionskritik. In den 1990er Jahren befasste sich Wolfram ausführlich mit Fragen von Religion, Theologie und Kirchen unter den Bedingungen der Moderne bzw. der Postmoderne. Er verfasste zudem zahlreiche Beiträge in Zeitschriften sowie in Publikationen der Katholischen Aktion bzw. ihrer Gliederungen und war Herausgeber und Mitverfasser mehrerer Bücher über die Geschichte und prägende Persönlichkeiten der katholischen Kirche im Österreich der Zweiten Republik. In den letzten Jahren engagierte er sich für die Publikation der religionsphilosophischen Vortragsreihen im KAV-Wien. So entstanden die Bände "Jenseits der Säkularisierung" (2009; gemeinsam mit Herta Nagl-Docekal) und „Religion in der globalen Moderne“ (2014; gemeinsam mit Hans Schelkshorn).

 

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Wolfram auch ehrenamtlich in verschiedenen kirchlichen Initiativen, u.a. im Arbeitskreis „Christen und Juden“ der KAÖ, im „Dialog für Österreich“ (1998) und von 1991 bis 1997 als Generalsekretär der Internationalen Vereinigung Katholischer Männer “Unum Omnes”. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Laudato Si: ökologische Spiritualität


Umweltschutz. Ganz im Zeichen der Sorge um die Ökologie steht die aktuelle Enzyklika des Papstes Franziskus. Für das Männermagazin y hat Markus Himmelbauer die wichtigsten Passagen daraus unter die Lupe genommen.

„Das ganze materielle Universum ist ein Ausdruck der Liebe Gottes, seiner grenzenlosen Zärtlichkeit uns gegenüber", (84) schreibt Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato Si'". Wer heute jedoch aufrichtig die Wirklichkeit betrachte, müsse erkennen, dass das gemeinsame Haus der Schöpfung stark beschädigt sei. (61) Man könnte meinen, es gebiete allein schon die Klugheit, nun alles zu tun, um die eigene Lebensgrundlage nicht zu zerstören. Doch viele verweigern diese Einsicht und die Schreie der gequälten Schöpfung werden nicht gehört.

Papst Franziskus sieht eine enge Beziehung zwischen der ungerechten Verteilung materieller Güter und der ökologischen Anfälligkeit des Planeten (16): Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind drei absolut miteinander verbundene Themen. (92) „Wir brauchen eine neue universale Solidarität" (14), fordert Franziskus daher mit vielen, die gegen die weltweite Krise ankämpfen. Das zu viel für einen Einzelnen. Zunächst sind darum die Führer dieser Welt gefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen: Die Politik muss Leben stiftende Bedingungen für unseren Planeten gestalten. Es ist Sache der Politik und auch der Religionen, sich um die Sensibilisierung der Bevölkerung zu bemühen. (214)
Vernunft und Argumente allein bringen anscheinend jedoch keine Umkehr vom Irrweg der Zerstörung. Einfach zu leben, rücksichtsvoll zu leben und für Gerechtigkeit zu kämpfen: Nach menschlichem Maß ist töricht, wer vom eigenen Vorteil zurücksteckt. Eine „ökologische Spiritualität" (216) ist nur im Angesicht Gottes lebbar: „Die Hoffnung lädt uns ein zu erkennen, dass es immer einen Ausweg gibt, dass wir immer den Kurs neu bestimmen können." (61) Leben gemäß der Schöpfungsordnung ist nicht eine Haltung, die aus Glaubenssätzen abgeleitet wird, gleichsam deren Anwendung. Unser gemeinsames Haus zu schützen ist unser lebendiges Bekenntnis zu Gottes Liebe und Zuwendung zu jedem Menschen und zu aller Kreatur.


Dr. Markus Himmelbauer. Der Autor ist Pfarrassistent in Atzbach / OÖ

Link zur Enzyklika (Deutsch): http://w2.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si.html


PAPALAPAP

Die Katholische Männerbewegung hat sich zum Vatertag am 14. Juni 2015 eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen: Österreichs Pfarrhöfe und Pfarrplätze werden zur Spielbühne für haarsträubende Vätergeschichten!


 

PAPALAPAP Kartenspiel


PAPALAPAP ist ein Spiel für die ganze Familie, bei dem es um das Erzählen haarsträubender Geschichten von, mit oder über Papa geht. Die Bildkarten bestimmen die Handlung der Geschichte. Diese kann erfunden oder tatsächlich passiert sein. Mit den Aktionskarten kannst du den Geschichten zusätzlichen Schwung verleihen. Der Spaß am gemeinsamen Erzählen steht im Mittelpunkt.

 

 

Weitere Informationen zum Spiel und Geschichten finden Sie unter:

http://www.papalapap.at/

 

 

Zum Info-Folder

 

 

 

Die Alternative leben

Zeigen, dass es anders geht. Das ist das Motto von EZA Fairer Handel, der Pionierin des Fairen Handels in Österreich. Seit 1975 setzt das Unternehmen eine alternative Wirtschaftsweise in die Praxis um: Transparent und solidarisch, weltoffen und fair.




„Zu allererst haben wir die Menschen dabei unterstützt, sich zu organisieren. So haben sie eine Stimme. Dann haben wir gemeinsam mit ihnen Lösungen für ihre Infrastrukturprobleme gesucht. Wir stellen Trockner zur Verfügung, Verpackungsmaterial, Weiterbildung, wir holen die Ernte in den Dörfern ab…All das trägt zur Qualitätssicherung bei,“ erzählt Tyrell Fernando. Er ist langjähriger Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation PODIE in Sri Lanka und arbeitet eng mit Gewürzbauernfamilien in verschiedenen Teilen der Insel zusammen. „Es geht aber auch um den Preis,“ betont er. „Im Dialog mit den ProduzentInnen vereinbaren wir garantierte Ab-Hof-Preise, auf die sie, unabhängig von den Preisschwankungen auf dem Markt, vertrauen können.“ Verlassen können sie sich dabei auf Aufträge der EZA Fairer Handel. Die direkte Handelsbeziehung besteht seit über 30 Jahren.

 

„Durch unsere Praxis des Fairen Handels mit unseren Partnerorganisationen in Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Nahen Osten wollen wir dazu beitragen, dass sich Lebens- und Arbeitsbedingungen bei den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, verbessern,“ stellt Andrea Schlehuber, seit 1999 Geschäftsführerin der EZA, fest. An die 160 Organisationen – mehrheitlich Genossenschaften von Kleinbauern und -bäuerinnen, Handwerksvereinigungen und sozial engagierte Betriebe – profitieren davon. Mit vielen – darunter PODIE - verbindet die EZA eine langjährige Handelspartnerschaft. Andere kommen neu hinzu und werden dabei begleitet, im Fairen Handel Fuß zu fassen.

 

„Von Anfang an war klar, dass diese Art des Handelns keine punktuelle Charity-Veranstaltung ist,“ so Schlehuber. „Der Faire Handel ist bei uns kein Nebenschauplatz. Er ist Kern unseres Unternehmens und Daseinszweck. Deshalb ist auch unser gesamtes Sortiment vom Kaffee über die Schokolade, vom Kunsthandwerk bis zur Bekleidung fair produziert und gehandelt.“

 

In der Zusammenarbeit mit den PartnerInnen im Globalen Süden orientiert sich die EZA an den Prinzipien der WFTO-World Fair Trade Organisation. Sie legen u.a. fest, wie Unternehmen, die sich zur Gänze dem Fairen Handel verpflichtet fühlen, agieren. Bei Produkten mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel kommen darüber hinaus die FAIRTRADE-Standards zum Tragen. „Die Leitlinien unserer Partnerpolitik legen fest, was wir von unseren PartnerInnen erwarten, aber auch, was diese sich von uns erwarten können,“ erklärt Schlehuber. „Ein konkretes Beispiel: Damit unsere HandelspartnerInnen ihre Beschäftigten fair bezahlen können, müssen wir als Handelsunternehmen und Auftraggeber auch bereit sein, faire Preise für die Produkte zu entrichten, die wir importieren. Damit geregelte Arbeitszeiten bei der Herstellung unserer Aufträge eingehalten werden, müssen wir unsere Bestellungen so platzieren, dass die HandelspartnerInnen in der Lage sind, diese auch in einer vernünftigen Zeit umzusetzen.“

Wenn jene Menschen, die die Produkte herstellen, auf eine angemessene Bezahlung, auf Beratung und verlässliche Beziehungen bauen können, so ist das eine Grundvoraussetzung für die Verbesserung ihrer Situation. Doch es geht um mehr. Mit organisierten Kleinbauern und -bäuerinnen so direkt wie möglich zusammenzuarbeiten, ist auch eine Form der Umverteilung von Macht und Kontrolle zugunsten der Schwächsten in der Lieferkette. „Damit sich Ungerechtigkeiten im internationalen Handel ändern, braucht es Entwicklung hier bei uns,“ ist Schlehuber überzeugt.  Man müsse deshalb den  individuellen Lebensstil und Ressourcenverbrauch genauso kritisch hinterfragen wie die Rahmenbedingungen, unter denen internationaler Handel (und nicht nur Handel!) abläuft.

 

Informations- und Bildungsarbeit ist deshalb für die EZA – neben der Handelstätigkeit -  ein wichtiger Auftrag. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch ín den großen europäischen und internationalen Netzwerken des Fairen Handels vertreten.  „Es geht darum Fairen Handel zu stärken, im Dialog mit den Beteiligten weiter zu entwickeln und sich – gemeinsam mit anderen – dafür einzusetzen, dass ungerechte Strukturen thematisiert und verändert werden,“ so Schlehuber.

Die EZA Fairer Handel beweist seit nunmehr 40 Jahren, dass man mit hohen sozialen und ökologischen Standards wirtschaftlich tragfähig agieren kann. Die Produktpalette wurde stetig ausgeweitet und ist in den österreichischen Weltläden, dem Naturkostfachhandel und im Lebensmitteleinzelhandel gut verankert. Allein in den letzten zehn Jahren konnte der Umsatz von 7,5 Mio Euro auf 15,6 Mio Euro verdoppelt werden. Nicht der maximale monetäre Gewinn steht dabei im Vordergrund, sondern eine Art des Wirtschaftens, die auf die Menschen hinter den Produkten nicht vergisst. „Unsere wirtschaftliche Kraft ist nicht Selbstzweck, sondern dient der Umsetzung unserer sozialen Ziele,“ so Schlehuber. „Sich zur Gänze dem Fairen Handel zu verpflichten, ist angesichts widriger Rahmenbedingungen keine leichte Übung. Aber schon den ersten WegbereiterInnen dieser Idee war klar, dass sie sich nicht zu einem gemütlichen Spaziergang aufgemacht haben, sondern so manche  Steigung zu nehmen sein wird. Dass wir dabei von immer mehr Menschen begleitet werden, ermutigt und stimmt zuversichtlich!“

 



 

 

Die EZA Fairer Handel wurde 1975 gegründet. EigentümerInnen sind die Katholische Männerbewegung (60%) sowie der private Verein Aktion Dritte Welt A3W (40%). Von der EZA erzielte Gewinne werden nicht an die EigentümerInnen ausgeschüttet, sondern verbleiben zur Stärkung des Fairen Handels im Unternehmen. Für die Errichtung eines neuen Logistikzentrums, das 2005 in Weng/Köstendorf nördlich von Salzburg bezogen wurde, erwarb die KMB das Grundstück und verpachtet es an die EZA. Das mehrfach prämierte Niedrig-Energie-Haus beherbergt nicht nur Lager und Verwaltung, sondern bietet auch einen großen Verkaufsraum und die Möglichkeit sich im Rahmen von Exkursionen über Fairen Handel zu informieren. Als Miteigentümer der EZA trägt die KMB die Idee des Fairen Handels seit den Anfängen mit. Dazu zählt auch, dass im eigenen Bereich fair gehandelte Produkte der EZA konsumiert werden. Die alljährliche Nikoloaktion, bei der Schokoladen der EZA zum Einsatz kommen,  ist dafür nur ein Beispiel.

SEI SO FREI feiert das Lebenswerk und die Seligsprechung von Erzbischof Oscar Romero

 

 

Der salvadorianische Erzbischof Oscar Arnulfo Romero setzte sich für die Armen und Verfolgten ein. Am 24. März 1980 bezahlte er dafür mit seinem Leben.  SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, verleiht seither jährlich den Romero-Preis an Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit und Entwicklung einsetzen. Erzbischof Romero wird in Kürze seliggesprochen. Diese Anlässe werden mit einem Fest gefeiert.

 

„Erzbischof Oscar Romero ist für die Katholische Männerbewegung Österreichs einer der ganz großen christlichen Zeugen für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit der Kirche des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika. Wir freuen uns, dass er am 23. Mai 2015 in seiner Heimatstadt San Salvador seliggesprochen wird. Zu Ehren seines langjährigen Engagements für die Schwachen und Unterdrückten der Gesellschaft feiert die Katholische Männerbewegung am 20. November in Wien ein Fest“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

Anlässlich des 35jährigen Jubiläums der Romero-Preisverleihung werden ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger eingeladen, um die Wirkung des Preises für ihre Arbeit  zu reflektieren. Wimmer: „Der Geist Erzbischof Romeros lebt in den gewürdigten Personen weiter, die sich in den Ländern Lateinamerikas und Afrikas mit nachhaltigen Projekten für die Verbesserung der Lebensbedingungen sozial benachteiligter Menschen einsetzen.“ Eingeladen sind Bischof Erwin Kräutler aus Vorarlberg (Romero-Preis 1988) und Padre Helmut Nagorzianksy aus Wien (Romero-Preis 2013). Fix zugesagt haben bereits der kolumbianische Claretiner Padre Gabriel Mejía (Romero-Preis 2008), die Projektpartnerin aus Brasilien Janira de Souza (Romero-Preis 1992) und die tansanische Landwirtschaftsexpertin Saria Amillen Anderson (Romero-Preis 2010).

 

Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf
Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf

Frühjahrskonferenz der KMBÖ in Wien

 

Mit dem Thema „Kinder zeugen nach dem Baukastenystem?" befasste sich die Katholische Männerbewegung Österreichs bei ihrer Frühjahrskonferenz am 13. und 14. März 2015 im Bildungshaus Don Bosco. 24 Teilnhemer aus sieben Diözesen trafen sich in Wien. Bei der Tagung der KMBÖ kritisierte Frau Maga. Martina Kronthaler, Generalsekretärin vom Aktion Leben, das neue Fortpflanzungsmedizingesetz: "es gibt eine extrem kurze Begutachtungsfrist, es gibt keine Dokumentation und Forschung und keine Kindeswohlprüfung, außerdem nur einen mangelnden Schutz für Spenderinnen und auch keine gesicherte unabhängige Beratung für Paare und Spenderinnen bzw. Spender". Kronthaler weiter: "Ursachenforschung der Unfruchtbarkeit und Prävention sind im neuen Gesetz nicht genug berücksichtigt worden. Die Frühgeborenen-Rate ist bei In-Vitro-Fertlisation fünf- bis sechsmal so hoch wie bei natürlich gezeugten Kindern." Bei der Tagung beschloss die KMBÖ-Konferenz das Thema "Leben" für das Arbeitsjahr 2016/17 und 2017/18.

 



Mag. Christian Reichart, Maga. Martina Kronthaler und DI Dr. Leopold Wimmer (v.l.n.r)

Frühjahrskonferenz der Katholischen Männerbewegung in Wien: 24 Teilnehmer aus sieben Diözesen waren dabei


Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf
Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf

Ausgedient?


Die Erwerbslosigkeit steigt seit Jahren und hat Anfang dieses Jahres den Höchststand seit Kriegsende erreicht. Besonders stark betroffen von dieser Situation sind Arbeitnehmer im Alter von über 50 Jahren. Mehr als ein Viertel der Erwerbslosen fällt in diese Gruppe.

Sozialminister und Sozialpartner diskutieren dieses Problem seit Jahren – ohne brauchbares Ergebnis. Um ältere Menschen in Arbeit zu bringen oder zu halten müssen dringend entsprechende Maßnahmen gesetzt werden. Dazu zählt ein Bonus-Malus-System das Anreize zur Beschäftigung Älterer z.B. durch reduzierte Lohnnebenkosten und Pönalen bei Kündigungen vorsieht. Ein auf die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer gestaltetes Arbeitsumfeld, innerbetriebliche Angebote zur Weiterbildung und Qualifizierung, flexible Arbeitszeitmodelle – Teilzeit – für jene die nicht hundert Prozent bis zur Pensionierung arbeiten können oder wollen, sowie eine Neuverteilung der Aufgaben zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern. Vor allem die Unternehmen sind gefordert ihre gesellschaftliche Verantwortung gegenüber älteren Arbeitnehmern wahrzunehmen.

Herbert Nussbaumer
Vorsitzender der Kath. Männerbewegung Vorarlberg

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Frage des Monats:

Wird durch Neuwahlen gewährleistet, dass Österreich 2018, dem Jahr des EU-Vorsitzes, eine stabile und handlungsfähige Regierung haben wird?

 

 

Frage im April:

Wie stark wird die EU nach dem Brexit?
Schwächer 20%, stärker 53%, gleich stark 27%.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
A -1010 Wien, Spiegelgasse 3/II
Tel: +43.1.51552-3666, Fax: -3764 E-Mail: austria@kmb.or.at
http://kmb.or.at/