Freitag 21. Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

SEI SO FREI feiert das Lebenswerk und die Seligsprechung von Erzbischof Oscar Romero

 

 

Der salvadorianische Erzbischof Oscar Arnulfo Romero setzte sich für die Armen und Verfolgten ein. Am 24. März 1980 bezahlte er dafür mit seinem Leben.  SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, verleiht seither jährlich den Romero-Preis an Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit und Entwicklung einsetzen. Erzbischof Romero wird in Kürze seliggesprochen. Diese Anlässe werden mit einem Fest gefeiert.

 

„Erzbischof Oscar Romero ist für die Katholische Männerbewegung Österreichs einer der ganz großen christlichen Zeugen für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit der Kirche des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika. Wir freuen uns, dass er am 23. Mai 2015 in seiner Heimatstadt San Salvador seliggesprochen wird. Zu Ehren seines langjährigen Engagements für die Schwachen und Unterdrückten der Gesellschaft feiert die Katholische Männerbewegung am 20. November in Wien ein Fest“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

Anlässlich des 35jährigen Jubiläums der Romero-Preisverleihung werden ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger eingeladen, um die Wirkung des Preises für ihre Arbeit  zu reflektieren. Wimmer: „Der Geist Erzbischof Romeros lebt in den gewürdigten Personen weiter, die sich in den Ländern Lateinamerikas und Afrikas mit nachhaltigen Projekten für die Verbesserung der Lebensbedingungen sozial benachteiligter Menschen einsetzen.“ Eingeladen sind Bischof Erwin Kräutler aus Vorarlberg (Romero-Preis 1988) und Padre Helmut Nagorzianksy aus Wien (Romero-Preis 2013). Fix zugesagt haben bereits der kolumbianische Claretiner Padre Gabriel Mejía (Romero-Preis 2008), die Projektpartnerin aus Brasilien Janira de Souza (Romero-Preis 1992) und die tansanische Landwirtschaftsexpertin Saria Amillen Anderson (Romero-Preis 2010).

 

Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf
Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf

Frühjahrskonferenz der KMBÖ in Wien

 

Mit dem Thema „Kinder zeugen nach dem Baukastenystem?" befasste sich die Katholische Männerbewegung Österreichs bei ihrer Frühjahrskonferenz am 13. und 14. März 2015 im Bildungshaus Don Bosco. 24 Teilnhemer aus sieben Diözesen trafen sich in Wien. Bei der Tagung der KMBÖ kritisierte Frau Maga. Martina Kronthaler, Generalsekretärin vom Aktion Leben, das neue Fortpflanzungsmedizingesetz: "es gibt eine extrem kurze Begutachtungsfrist, es gibt keine Dokumentation und Forschung und keine Kindeswohlprüfung, außerdem nur einen mangelnden Schutz für Spenderinnen und auch keine gesicherte unabhängige Beratung für Paare und Spenderinnen bzw. Spender". Kronthaler weiter: "Ursachenforschung der Unfruchtbarkeit und Prävention sind im neuen Gesetz nicht genug berücksichtigt worden. Die Frühgeborenen-Rate ist bei In-Vitro-Fertlisation fünf- bis sechsmal so hoch wie bei natürlich gezeugten Kindern." Bei der Tagung beschloss die KMBÖ-Konferenz das Thema "Leben" für das Arbeitsjahr 2016/17 und 2017/18.

 



Mag. Christian Reichart, Maga. Martina Kronthaler und DI Dr. Leopold Wimmer (v.l.n.r)

Frühjahrskonferenz der Katholischen Männerbewegung in Wien: 24 Teilnehmer aus sieben Diözesen waren dabei


Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf
Mit dem „Besonderen der Entwicklung zum Mann“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten bei ihrer Herbstkonferenz am 21. September im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei betonte Referent Dr. Erich Lehner, dass die KMB die größte Männerorganisation in Österreich ist und daher eine wichtige Funktion habe, wenn es darum gehe, vorhandene Männerbilder zu verändern. - See more at: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2013/kmb-herbstkonferenz-zwettl#sthash.JXqIxLhk.dpuf

Ausgedient?


Die Erwerbslosigkeit steigt seit Jahren und hat Anfang dieses Jahres den Höchststand seit Kriegsende erreicht. Besonders stark betroffen von dieser Situation sind Arbeitnehmer im Alter von über 50 Jahren. Mehr als ein Viertel der Erwerbslosen fällt in diese Gruppe.

Sozialminister und Sozialpartner diskutieren dieses Problem seit Jahren – ohne brauchbares Ergebnis. Um ältere Menschen in Arbeit zu bringen oder zu halten müssen dringend entsprechende Maßnahmen gesetzt werden. Dazu zählt ein Bonus-Malus-System das Anreize zur Beschäftigung Älterer z.B. durch reduzierte Lohnnebenkosten und Pönalen bei Kündigungen vorsieht. Ein auf die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer gestaltetes Arbeitsumfeld, innerbetriebliche Angebote zur Weiterbildung und Qualifizierung, flexible Arbeitszeitmodelle – Teilzeit – für jene die nicht hundert Prozent bis zur Pensionierung arbeiten können oder wollen, sowie eine Neuverteilung der Aufgaben zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern. Vor allem die Unternehmen sind gefordert ihre gesellschaftliche Verantwortung gegenüber älteren Arbeitnehmern wahrzunehmen.

Herbert Nussbaumer
Vorsitzender der Kath. Männerbewegung Vorarlberg

KMB will mehr Väter in Elternbildung


Elternbildung ist nach wie vor zum Großteil weiblich. In nahezu allen Vorträgen zum Thema Kinder-Erziehung sitzen viele Mütter, aber nur wenige Väter. Das liege aber nicht daran, dass die Väter zu wenig motiviert sind, sagt Roland Sommerauer, Koordinator der Katholischen Männerbewegung der Diözese Feldkirch. Vielmehr brauche es einfach andere Formate und Angebote, um Männer damit zu erreichen.

Positive Beispiele dafür gibt es sowohl im Inland als auch im Ausland, sagt Sommerauer. In Salzburg habe man etwa gute Erfahrungen mit erlebnispädagogischen Angeboten gemacht. Hier können Väter mit ihren Kindern beispielsweise an Rafting oder Almabenteuern teilnehmen. „Diese Angebote werden zum Teil wirklich überrannt“, so Sommerauer. Ein anderes Beispiel kommt aus Linz, wo Väter in den Kindergarten-Alltag integriert werden, oder auch aus Basel, wo es spezielle Projekte für Väter mit Migrationshintergrund gibt.


In Vorarlberg sollen jetzt in einem ersten Schritt passende Formate gefunden werden. Bei einer Tagung wird kommenden Freitag darüber beraten, wie die Väterbildung in den nächsten Jahren ausgebaut werden soll. „Ein ganz großer Schwerpunkt in diesen Angeboten wird sicher sein, dass die Väter Qualitätszeit mit ihren Kindern verbringen“, sagt Sommerauer. Genauso wichtig sei aber, dass den Vätern ein Rahmen geboten werde, in dem sie sich austauschen könnten. Die ersten Modell-Versuche sollen im nächsten Jahr starten.

Quelle: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2690020/

Männermagazin Ypsilon im Dezember 2014: vom Nutzen der Religion


Im Hauptartikel der Dezember Ausgabe des Männermagazin Ypsilon stellt die Katholische Männerbewegung die Frage: Was bedeutet Glaube und welchen Nutzen hat Religion? Dazu kommen sowohl der Vorarlberger Bischof Dr. Benno Elbs als auch KMB-Mitglieder zu Wort.

 

Bischof Dr. Benno Elbs stellt in der jüngsten Ausgabe des Männermagazins Ypsilon klar: "Wenn Viktor Frankl von der geistigen Dimension des Menschen spricht, dann auch davon, dass jeder Mensch im Innersten ein religiöses Wesen ist. Eine Grundaufgabe von Religionen ist es, das friedliche Miteinander der Menschen zu fördern. Religion umfasst alle Dimensionen: Kunst, Musik, das Staunen, das Getröstetwerden in Leid, Schuld und Tod. Insofern ist Religion für das Zusammenleben wie auch für die persönliche Lebensgestaltung eine wichtige Kategorie. Feste und Rituale haben eine therapeutische, gesundheitsfördernde, das Leben stabilisierende Funktion. Man wird mitgetragen, auch dann, wenn man selber vielleicht Mühe hat mit einzelnen Inhalten.“

 

Auf die Frage ob es für Gläubige nur um eine „höhere“ spirituelle Dimension geht oder sie auch ganz weltlich von Kirche und Christentum profitieren dürfen, antwortet der Feldkircher Bischof:  „Beides. Der einzelne Mensch und die Gesellschaft profitieren von Religion. Zugleich aber endet die Welt nicht am Horizont. Wichtige menschliche Kategorien wie die Erfahrung von Hoffnung überschreiten die Grenze des Todes.“ Für Bischof Elbs weist die Religion über die reine weltlich-immanente Wirklichkeit hinaus. „Ich komme gerade von einer sterbenskranken Frau. Sie steht vor der Frage: Gibt es eine Hoffnung, die das menschliche Leben überdauert? Das ist das Humanum –das Hoffen-Können, das Vertrauen-Können, die Grunderfahrung, letztendlich in Gott geborgen zu sein. Darum hat Religion für beides, für Immanenz und Transzendenz, eine Bedeutung“, so Elbs.

DI Dr. Leopold Wimmer bestätigt die zentrale Bedeutung des Glaubens für die Katholische Männerbewegung: „Die KMBÖ steht im Auftrag Jesu Christi." Das II. Vatikanische Konzil formuliert die Notwendigkeit des Laienapostolates: „ denn das Apostolat der Laien, das in deren christlicher Berufung selbst seinen Ursprung hat, kann in der Kirche niemals fehlen.“ Diese Berufung in ihrem Leben zu verwirklichen ist eine Aufgabe, bei der die KMB die Männer unterstützen will.

KMBÖ: neuer Vorstand wurde in Dornbirn gewählt

 

Bei der Herbstkonferenz der Kath. Männerbewegung Österreichs in Dornbirn ermutigte Pastoralamtsleiter Dr. Walter Schmolly die Männer zum Engagement: „Wir sollen Kirche so gestalten, dass sich Menschen engagieren und entfalten können.“ 95 Prozent der Kirche werde bereits von Ehrenamtlichen getragen. Grundkompetenz von Kirche sei es, Engagement zu ermöglichen, wobei Zugehörigkeit und Engagement zusammen gehörten.Im Rahmen der Konferenz gab es Neuwahlen, bei der Dr. Leopold Wimmer aus Friedersbach wieder zum Vorsitzenden der KMBÖ gewählt wurde.

 

Der feierliche Gottesdienst mit allen Teilnehmern wurde gemeinsam mit Diözesanbischof Dr. Benno Elbs gefeiert. In seiner Predigt unterstrich der Bischof das gesellschaftspolitische Engagement der Katholischen Männerbewegung. Dazu bräuchte es Mut und Furchtlosigkeit. „Das wünsche ich uns allen vom Herzen: Dass wir mitbauen können an Frieden und Gerechtigkeit in der Welt, am Reich Gottes“, so Elbs zu den anwesenden Entscheidungsträgern aus fast allen Diözesen Österreichs.

 

Vorstand der KMBÖ (v.l.n.r): Dr. Paul F. Röttig, Helmut Wieser, DI Dr. Leopold Wimmer,  Bischof Dr. Gerald Isaac Lobo (Utupi, Indien), Bischof Dr. Benno Elbs, Herbert Nussbaumer, Pfarrer Mag. Andreas Jakober (Geistl. Assistent)
[Weitere Vorstandsmitglieder, nicht im Bild: Adolf Stüger, Mag. Ernest Theussl, Mag. Wolfgang Schönleitner, Helmut Dachs]

 

Foto und Bericht: Michael Scholz

Gnade und Kompetenz. Weihe ist noch keine Garantie für professionelle Kompetenz


Dr. Paul Franz Röttig stellte am Dienstag, 1.4.2014, in der Buchhandlung Herder, Wien I, Wollzeile 33, sein neues Buch „Gnade und Kompetenz“, Spannungsfeld kirchlicher MitarbeiterInnen zwischen Leitung und Leistung – plattform – Martinek Verlag, ISBN: 978-3-9503682-0-8, € 16,90, vor.

Handauflegung und Weihegebet sind keine Garantie für pastorale Effizienz kirchlichen Tuns, sie verpflichten vielmehr zur engagierten Vertiefung professioneller Kompetenzen. Schon seit dem Apostel Paulus weiß die Kirche um das göttliche Gnadengeschenk und die erworbenen sozialen und fachlichen Befähigungen, die den Menschen erst in ihrem Zusammenspiel kompetent machen für die Arbeit im Weinberg des Herren.

Die Weisheit als verständige Einsicht (vgl. Sir 1,4), die Ignatius von Loyola seinen Gefährten mit auf den Weg gibt, bündelt die These dieses Buches in markanten Worten:
"Vertraue so auf Gott, als hinge der gesamte Erfolg der Dinge von dir, nichts von Gott ab; wende ihnen jedoch alle Mühe so zu, als würdest du nichts, Gott allein alles tun".

Hochkarätige Gesprächsrunde

Nach der Begrüßung durch Mag. Gerhard Zach, Buchhandlung Herder, und einer Einleitung des Verlegers Johannes M. Martinek diskutierten der Autor Dr. Paul F. Röttig, Pater Cyril Desbruslais SJ und Univ. Prof. Dr. Johann Pock, (Professor für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien) mit dem höchst interessierten und kompetenten Zuhörern.

Interessante Lösungs-Ansätze gab es zu Fragen wie Erfolg, Leistung, dürfen dürfen, Ausbildung von Führungskräften.

Ein altes Sprichwort heißt: „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand“. Dieses Wort wurde schon früher relativiert mit den Zusätzen „Aber ob jemand den Verstand auch verständig einsetzt, ist Menschenwerk“ oder „Freilich wisse man auch, Ämter werden nicht von Gott vergeben".

So trifft wohl doch eher der Schluss-Satz des Buches zu: So wie die Weihegnade den kirchlichen Mitarbeiter, in welcher hierarchischen Ebene auch immer, nicht von der Menschlichkeit dispensiert, so ersetzt sie auch nicht die fachliche Professionalität, die zur Erfüllung einer bestimmten Rolle in der Kirche Jesu Christi erforderlich ist.

Helmut Wieser

 

Die Diskussionsrunde (v.l.) Dr. Paul. F. Röttig, P. Cyril Desbruslais SJ,
Univ. Prof. Dr. Johann Pock





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Frage des Monats:

Wie stehen Sie zu dem Frauenvolksbegehren?

 

 

Frage im Juni:

Feiern Sie den Vatertag am 11. Juni?


24 % antworteten mit Ja, mit meinen Kindern, 9 % mit Nein, nicht wichtig und 33% meinten, jeden Tag ist Vatertag.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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Tel: +43.1.51552-3666, Fax: -3764 E-Mail: austria@kmb.or.at
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