Montag 29. Mai 2017

Inhalt:

Geschlechter Gerechtigekeit


Der Begriff Geschlechter-Gerechtigkeit bezeichnet die Initiative, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt. Bekannt wurde Geschlechter-Gerechtigkeit insbesondere dadurch, dass der Amsterdamer Vertrag 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union machte.

Geschlechter-Gerechtigkeit unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen in die Konzeptgestaltung einbezogen werden sollen.

 

Die Katholische Männerbewegung setzt sich für Geschlechter-Gerechtigkeit d.h. ein selbstbestimmtes, solidarisches Leben ein, in dem Erwerbsarbeit, Familienarbeit, gesellschaftliches und politisches Engagement für Männer und Frauen miteinander vereinbar werden. Wir treten dafür ein, die sozialen Sicherungssysteme, die Gestaltung der Arbeitswelt, das Angebot an öffentlichen Dienstleistungen und die Rahmenbedingungen für die politische Beteiligung in Wirtschaft und Politik so zu verändern, dass Benachteiligungen beseitigt werden.

 

 

Frage des Monats:

Wird durch Neuwahlen gewährleistet, dass Österreich 2018, dem Jahr des EU-Vorsitzes, eine stabile und handlungsfähige Regierung haben wird?

 

 

Frage im April:

Wie stark wird die EU nach dem Brexit?
Schwächer 20%, stärker 53%, gleich stark 27%.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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