Freitag 15. Dezember 2017

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"Fairer Nikolaus" der KMB besucht Bischöfe, Politiker und Prominente


Rund um den am Mittwoch gefeierten Nikolaustag machen diese Woche Nikoläuse der Katholischen Männerbewegung (KMB) auf die Adventsammlungvon SEI SO FREI  aufmerksam, für die in den österreichischen Pfarren am zweiten oder dritten Adventsonntag gesammelt wird. Der "Faire Nikolaus" - er ist ausgestattet mit Fairtrade-Schokolade - besucht in Wien, Graz, Linz und Eisenstadt Prominente und trägt hier seine Botschaft weiter. Eingesetzt werden die Spenden der Aktion dieses Jahr für Schulbauten in Uganda.

 



In Wien kommt der faire Nikolaus am Montag nach Abstechern ins Parlament, in die Apostolische Nuntiatur sowie zu seinem Amtskollegen Militärbischof Werner Freistetter um 15.45 Uhr per Schiff zum Schwedenplatz, von wo aus er mit einer Kinderprozession durch die Rotenturmstrasse zum Stephansplatz zieht. Vor dem Stephansdom findet dann um 16:20 Uhr eine Kindersegnung durch Dompfarrer Toni Faber statt.

Angesagt hat sich der Nikolaus jedoch auch in Linz bei Landeshauptmann Thomas Stelzer, dessen Stellvertreter Michael Strugl und Bürgermeister Klaus Luger, sowie bei Diözesanbischof Manfred Scheuer und den Spitzen von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, OÖ Versicherung, Raiffeisen-Landesbank und Energie AG. In Graz erwarten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und die jungen Flüchtlinge im Grazer Quartier "Welcome" demnächst bischöflichen Besuch; in Eisenstadt Landeshauptmann Hans Niessl, sein Stellvertreter Hans Tschürz und Bürgermeister Thomas Steiner.

Der Heilige Nikolaus stehe für Mut, Freiheit, Würde, Solidarität und Gerechtigkeit - allesamt Prinzipien, die auch SEI SO FREI und die KMB verfolgen.

Bischof Freistetter leitet Gedenkmesse für Oscar Romero


Wien, 26.11.2017 (KAP) Als eine Hoffnungsgestalt hat Militärbischof Werner Freistetter den vor 100 Jahren geborenen und 1980 ermordeten Glaubensmärtyrer Erzbischof Oscar Romero gewürdigt. Bei einem Gedenkgottesdienst der Katholischen Männerbewegung (KMB) am Samstag im Dom zu Wiener Neustadt verwies der Bischof auf die "uralte Hoffnung" nach Gerechtigkeit und Frieden, "die Hoffnung danach, dass alles im Guten endet und die Macht des Bösen nicht das letzte Wort hat". Romero stehe für die im Glauben gründende Hoffnung, er habe sein Leben aufs Spiel gesetzt "und für diese Welt verloren, nur um sie für die ewige Welt zu gewinnen", sagte Freistetter in seiner Predigt.


Nach der Gedenkmesse unterstrich KMB-Vorsitzender Leopold Wimmer die bleibende Vorbildfunktion des vor zweieinhalb Jahren von Papst Franziskus seliggesprochenenen salvadorianischen Erzbischofs: Für die die Katholische Männerbewegung und deren entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI sei Romero ein "stets aktuelles Vorbild für Zivilcourage". In Erinnerung an den Befreiungstheologen, der für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land eintrat und sich damit in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador stellte, vergibt die KMB seit 1981 den "Romero-Preis" an Personen, die sich in besonderer Weise für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Entwicklung in Afrika und Lateinamerika einsetzen.


Oscar Arnulfo Romero wurde am 15. August 1917 in Ciudad Barrios, El Salvador, geboren. Er wurde während einer von ihm in einer Krankenhauskapelle in San Salvador zelebrierten Messe von Soldaten erschossen. Sein Tod markierte den Beginn des Bürgerkriegs in El Salvador.

Nach der Gedenkmesse betonte DI DR. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs: „SEI SO FREI und die Katholische Männerbewegung sehen Romero als stets aktuelles Vorbild für Zivilcourage“.

 

Domprobst Karl Pichelbauer,  LAbg. Franz Rennhofer (in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner), Helmut Wieser, Vorsitzende der Katholischen Männerbewegung der Erzdiözese Wien, und viele Mitglieder der Katholischen Männerbewegung waren bei der Gedenkmesse anwesend.


Erzbischof Oscar Romero Gedenkmesse in Wr. Neustadt


 

KMBÖ: Über 5 Mio. Euro für Entwicklungszusammenarbeit


(KAP) Die Katholische Männerbewegung Österreichs hat im vergangenen Jahr mit der Hilfsaktion "Sei so frei" mehr als fünf Millionen Euro für Entwicklungshilfeprojekte ausgegeben. Das geht aus dem neuen Jahresbericht 2016 hervor, der auch Eckdaten über die österreichweit organisierte Männerbewegung (KMBÖ) präsentiert. Demnach zählt die Männer-Gliederung der Katholischen Aktion exakt 28.525 Mitglieder sowie 7.060 Sympathisanten in den neun diözesanen Organisationen.

Aus dem SEI SO FREI-Jahresbericht ist ersichtlich, dass hauptsächlich Projekte in Brasilien, Guatemala, Kolumbien und Nicaragua sowie in Kenia, Malawi, Mosambik, Tansania und Uganda unterstützt wurden. Von den 5,583 Millionen Euro wurden 3,483 Millionen Euro - das sind rund 62 Prozent - als Spenden über eigene Aktionen eingenommen, der restliche Anteil stammt aus öffentlichen Geldern sowie Beiträgen anderer kirchlicher Organisationen. Insgesamt konnten damit 162 Projekte in 27 Ländern gefördert werden.

Inhaltlich haben sich die katholischen Männer im vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema "Männerleben" auseinandergesetzt. Dies geschah unter anderem in 400 diözesanen Veranstaltungen und durch das Mitgliedermagazin "Ypsilon", das eine Auflage von rund 40.000 Stück hat. Österreichweit gab es laut KMBÖ rund 5.000 Veranstaltungen und Aktivitäten, die größtenteils auf lokaler und ehrenamtlicher Ebene stattfanden.

 

Hier können Sie den Jahresbericht als PDF-Version downloaden: Jahresbericht 2016/17

KMBÖ: Erzbischof Romero Vorbild für katholische Männer


Am 15. August 2017 wäre der Selige Oscar Arnulfo Romero 100 Jahre alt geworden. Die Katholische Männerbewegung und ihre entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI benannten ihm zu Ehren ihren Preis für Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde.

 

 

Erzbischof Romero: Vorbild für Männer

 

„Erzbischof Romero war die Stimme der Armen in El Salvador und einer der bedeutendsten Kirchenmänner Lateinamerikas. Romero wurde ermordet, weil er sich für das Volk und für die vom Volk geforderte soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzte. Er ist  weltweit zu einem Symbol für eine von der Theologie der Befreiung inspirierte und für die Armen  engagierte Kirche geworden. Aus diesem Grund sollte er ein Vorbild für jeden katholischen Mann sein“, so DI Dr Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

Romero-Preis zu Ehren Romeros

 

Im Gedenken an den Seligen Bischof Romero vergibt SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung Österreichs, seit 1981 den Romero-Preis an jene Personen, die sich unter Einsatz ihres Lebens für Gerechtigkeit und die Würde der  Menschen einsetzen. „Diese besonderen Menschen teilen das Schicksal mit den Armen, den Entrechteten, Vergessenen und Gedemütigten dieser Erde. Durch diesen Preis ehren wir Romero und hoffen, dass durch die Vergabe des Preises das Wirken Romeros und die Arbeit der Preisträger in der Öffentlichkeit noch besser bekannt werden“, so Wimmer.

 

Romero-Preisträger Altbischof Kräutler

 

„Romero wurde erschossen, weil er sich für seine Mitmenschen, für sein Volk, eingesetzt hat“, meint der emeritierte Bischof Erwin Kräutler. Wie Oscar Romero steht auch der austrobrasilianische Bischof auf einer Todesliste, weil er sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die Zerstörung des Amazonasgebiets einsetzt. Für seinen Einsatz bekam Kräutler im Jahr 1987 den Romero-Preis. Weitere Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderen Waris Dirie, P. Jose Hehenberger und die vor kurzem verstorbene Ärztin Maria Schiestl.

Caritas Hungerkampagne


Für eine Zukunft ohne Hunger 2017


Seit dem Frühjahr 2017 leistet die Caritas in Kooperation mit der Katholischen Männerbewegung Hunger- und Überlebenshilfe an einem besonderen Schauplatz der Not: In den Ländern Ostafrikas, wie Kenia, dem Südsudan, Tansania und Äthiopien. 20 Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht, UN-Nothilfekoordinator Stephen O´Brien bezeichnet die die aktuelle Hungersnot als die größte humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg.

 

 

Tote Kamele und Ziegen liegen zwischen vertrockneten Sträuchern im Sand. Männer, Frauen und Kinder sind auf Haut und Knochen abgemagert. Nach Monaten und mitunter Jahren ohne Regen fehlen Trinkwasser und Nahrung. Weite Teile Ostafrikas wie auch die Sahelzone stehen vor einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der jüngsten Geschichte. Mehr als 20 Millionen Menschen drohen zu verhungern – das sind mehr als doppelt so viele, wie Österreich EinwohnerInnen hat. Anhaltende Dürre und bewaffnete Konflikte haben die Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Vor allem Kinder und ältere Menschen sind akut in Lebensgefahr.


 

Den Kindern in den Hungerregionen bleibt keine Zeit. Doch nach wie vor ist die internationale Hilfe schwer unterfinanziert. Der Aufruf der Vereinten Nationen zur Nothilfe wurde bis dato nur zu zehn Prozent erfüllt. Die Hungerhilfe muss entscheidend ausgeweitet werden, denn die Menschen brauchen jetzt rasch sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel. Wegsehen ist keine Option: Wir müssen jetzt dringend helfen!

 



 

 


 

Erfolgreiche Initiativen gegen den Hunger: Hilfe für 240.000 Menschen


Die Caritas betreut derzeit rund 50 Projekte für eine Zukunft ohne Hunger. Mit Ihrer Unterstützung arbeitet die Caritas an der langfristigen Bekämpfung des Hungers. Maßnahmen zu verbesserten Anbaumethoden, Schulungen über Kompostierung, Düngung, Lagerung und Vermarktung der Ernte ebenso wie die Verteilung von Saatgut, landwirtschaftlichen Geräten und Nutztieren hilft 240.000 Menschen oder 40.000 Familien in den am stärksten betroffenen Ländern der Welt. Zudem unterstützen wir Projekte zur Vorbeugung und Behandlung von akuter Unterernährung, besonders bei Kindern unter fünf Jahren. Jedes dieser Vorhaben ist ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen den Hunger. In einer Welt, die mehr als genügend Nahrung für alle produziert, sollte niemand hungern müssen. Jedes dieser Vorhaben trägt dazu bei, dass eine Welt ohne Hunger möglich wird.

 

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie unter:
Caritas Hungerkampagne 2017

 

Alle Fotos: ©Jork Weismann

 

 


Auf der Suche nach einem Leben in Fülle: 31. Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMBÖ)


Vom 12. bis 15. Juli 2017 findet die 31. Sommerakademie der KMBÖ in St. Pölten statt. Bei der traditionellen Veranstaltung der größten Männerorganisation Österreichs werden vier Tage Vorträge und Workshops zum Thema Leben in Fülle gehalten werden.


Die 31. Sommerakademie der KMBÖ wurde mit einem Gottesdienst, geleitet vom emeritierten Militärbischof Mag. Christian Werner und EKan. Msgr. Willibald Steiner, geistlicher Assistent der KMB der Erzdiözese Wien, eröffnet.  „Gütiger Gott, du machst die Herzen der Menschen hell durch das Wirken des Heiligen Geistes. Gib, dass wir, Männer und Frauen bei der Sommerakademie, in diesem Geist erkennen und tun, das recht ist, und allzeit deinen Trost und Hilfe erfahren“, so em. Militärbischof Werner.

 

Msgr. Willibald Steiner betonte in seiner Predigt zum aktuellen Jahresthema: „Was ist ein Leben in Fülle? Wir Christen hoffen auf eine absolut gute Zukunft. Wir hoffen darauf, dass das Leben stärker als der Tod ist.  Wir Christen hoffen, aufgrund unseres Glaubens, dass unsere Hoffnung stärker ist als unsere Resignation, dass das Gute, das wir erfahren und tun, mächtiger ist als das Böse, das wir vielleicht antun“.

 

Ein erfülltes Leben – was ist das?

 

Dr. Christian Scharinger, MSc diskutierte mit den 60 Mitgliedern, die zur Eröffnung der Sommerakademie kamen, die Frage, was ein erfülltes Leben sein kann.  Aristoteles beste Antwort darauf sei, meinte Scharinger, das Konzept der Eudamonia (Zufriedenheit oder Aufblühen des Lebens). Um dieses Konzept zu erklären,  stellte Scharinger fest: „Ein Leben in Fülle beinhaltet ein kohärentes Leben (Gestaltung des eigenen Lebens),  ein gesundes Leben, ein balanciertes Leben (Balance zwischen Beruf, Familie/Partnerschaft, Freundschaften und Spiritualität) und ein sinnvolles Leben.“

 

„Das Aufblühen des Lebens findet sein Fundament in den fünf Säulen des Wohlbefindens nach Prof. Martin Seligman, das mit dem englischen Kunstwort PERMA abgekürzt wird: Positive Emotionen (Postive Emotions), Einsatz (Engagement), Beziehungen (Relationships), Sinn (Meaning) und Zielerreichung (Achievement)“, unterstrich Scharinger.

 

Die Sommerakademie der KMBÖ findet jedes Jahr in der ersten gemeinsamen Ferienwoche der österreichischen Bundesländer statt. An den Vormittagen werden Referate zum aktuellen Jahresthema gehalten. An den Nachmittagen werden diese Vorträge dann vertieft behandelt. Die Teilnahme an der Sommerakademie steht allen Interessierten offen, dies gilt ebenso für die Teilnahme an den spirituellen Angeboten.

 


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Frage des Monats:

Kaufen Sie einen Christbaum?

 

 

Frage im November:

Soll der Heilige Nikolaus Familien besuchen?

89% antworteten mit Ja, wichtig; 11% antworteten Ja, aber ohne Bart, 0% meinten Nein.

 





 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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